Ensembles
Ohne Trompete geht nichts....
Das Blechbläserquintett Bozen Brass wurde 1989 gegründet. 1993 kam Anton Ludwig Wilhalm dazu.
Von Barock bis Blues präsentieren sich die 5 Blechbläser inzwischen einem stets begeisterten Publikum in vielen Ländern.
Beim Quintetspielen besteht die Kunst darin, die 5 Musiker auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Und genau das gelingt der aktuellen Besetzung, die nun schon seit 7 Jahren zusammen ist, sehr gut. Weil alle am gleichen Strick ziehen, zahlt sich die harte Arbeit auch aus.
Und so geht das Konzert oft auch nach dem Konzert noch weiter. Das beweisen die Pressestimmen über Bozen Brass vom Sauerland-Herbst: "Andere Musiker wussten sowohl beim Konzert als auch bei der sich anschließenden „After-Show-Party“ zu überzeugen. Bad Fredburg wird sicherlich noch lange an das ebenfalls lang im Voraus ausverkaufte Konzert von BozenBrass, die auf dem besten Wege sind zu einer Institution im Sauerland-Herbst zu werden, zurückdenken. "
"Seit 1986 spiele ich Quintet. Bozen Brass ist sicher das erfolgreichste Ensemble und das, was am meisten Spass macht. Robert Neumair, mein Trompetenpartner, ist einer der begnadetsten und begabtesten Musiker den ich kenne, " so Anton Ludwig Wilhalm.
Das Münchner Salonorchester Tibor Jonas besteht aus 11 Solisten, 5 Streichern, 4 Bläsern, einem Schlagzeuger und einem Pianisten, die klassische Salonmusik der Jahre 1900 bis 1935 zum Besten geben. Anton Ludwig Wilhalm ist nach dem Gründer Tibor Jonas der dienstälteste Musiker und seit 23 Jahren mit dabei. Auch wenn nicht alle anderen Musiker so lange dabei sind, ist die über längere Zeit gleichbleibende Besetzung ein große Stärke des Orchesters. Und so wird dann eben Salonmusik vom Feinsten und Musik zum Träumen möglich.
Als Trompeter hat man in vielen Stücken im Salonorchester einige Pausen. Aber die Passagen, die in den Noten stehen, müssen gut kommen. Und genau das ist die Herausforderung, die manchmal nicht zu unterschätzen ist - gibt es doch keinen Dirigenten, der einen Einsatz gibt.
Dass die Neujahrskonzerte immer wieder begeistern, beweist der Bericht vom Konzert in Kitzingen im Januar 2010.
Das Kur- und Salonorchester St. Moritz ist in den Sommer-monaten sehr gut beschäftigt, denn täglich stehen Konzerte auf dem Programm. Aber die Musiker betreiben Job-Sharing und wechseln sich blockweise ab.
Trotzdem sind die Konzerte alles andere als eine lockere Sache, sondern im Gegenteil eine Herausforderung: Allein das Musizieren auf 2000 m stellt eine Höchstleistung für die Bläser dar. Außerdem müssen die Musiker wirklich sattelfest sein, denn von 9 Uhr bis 10 Uhr gibt es eine Probe und um 10.30 Uhr bereits das Konzert.